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Rückfall - Drogen, Brechsucht. Ich habe Angst.

Ich bin wieder da.

Mir ergeht es schlecht. Habe heute in der früh viel gegessen und danach wieder alles erbrochen. So geht das schon beinah eine Woche wieder. Mein Gewicht!? - ich weiß es nicht genau. Ich nehme an, dass ich an die 2kg zugenommen habe - also wieg ich 53kg. Ich komme mir einfach nur dick vor.

Werde mich jetzt die Tage "entleeren" indem ich nichts mehr zu mir nehme und nur trinken werde (2-3 Tage werde ich das machen).

Am Donnerstag muss ich in die Klinik auf Grund meiner Essstörung. Meine Mutter sorgt sich nämlich zu sehr über mich. Also heißt es am Donnerstag wieder schauspielerische Höchstleistungen vor den Ärzten erbringen - so wie jedes Mal. Da, wie ihr wisst, ich ja unter ärztlicher Aufsicht stehe.

Ich hoffe, dass ich schnell wieder aus der Klinik raus bin und dann am Freitag Mittag zu meinem Freund fahren kann. Auch hoffe ich, dass ich mich bis dahin körperlich wieder ein wenig besser fühle. Am Abend wollen weir nämlich auf eine Mallorcaparty gehen und den Samstagabend gehen wir auch wieder weg.

 

Was ich euch noch nicht erzählt habe, weil ich selber nicht mehr daran denken möchte, ist, dass mein Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes ein Horrortrip war.

Ich bin zur Zeit körperlich so am Ende. Bin am Samstag wieder mit Drogen in Kontakt gekommen und war auf einem Trip. Bin daran fast gestorben, wenn mein Freund nicht dagewesen wäre. Ihm verdanke ich, dass ich noch "da" bin.

Ich nahm Engelstrompeten + Cannabis in einer hohen Dosierung zu mir. Ich verfüge über ein gutes, breites Wissen, wann die Dosierung zu hoch ist und tötlich enden kann. Jedoch muss man sagen, dass es auch an den Pflanzen liegt. Einige sind stärker andere schwächer. Meine waren stärker und daran hatte ich nicht gedacht.

Ich nahm also die Drogen zu mir (in Form von Tee) und eine halbe Stunde später begann ich total zu zittern, meine Körpertemperatur stieg stark an und ich fühlte mich trocken. Wollte etwas trinken und wäre daran beinah erstickt, da ich nicht schlucken konnte. Ich bekam dann einen Kehlkopfkrampf und fiel zu Boden und bekam keine Luft mehr. Mein Freund, der vorher noch in der Küche gekocht hatte, kam dann raus und fand mich zitternd und luftschnappend am Boden liegen. Mund zu Mund Beatmung führte er durch und zum Glück klappte dies, da mein Kehlkopfkrampf nur ein kurzer war. Eigentlich wäre ich daran gesterben.

Ich konnte das alles auch noch nicht wirklich verarbeiten und werde dafür noch etwas brauchen. Ich lebe jetzt nun einfach mit der Angst nicht mehr aus diesem Teufelskreis rauszukommen. Wieder muss ich mit der brechsucht kämpfen und wieder mit dem Drogenkonsum(der jedoch bei mir noch nie große Ausmaße annahm und ich es noch nie viel und regelmäßig konsumiert habe).

Ich lebe zur Zeit in Angst.

 

In Liebe, Rhi.

P.S.: Ich brauche euch. Ich brauche Halt.

 

 

 

 

4.8.09 15:30

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